Vereinsfahrt Saalbach 2006
GSC-Vereinsfahrt 2006 - Saalbach
Die diesjährige Saalbachfahrt war wieder eine tolle Sache.
Wir waren zehn Flieger und vier Nichtfliegerinnen sowie zwei weitere Familienangehörige, denn Tochter und Enkel von Gisela und Bodo, Julia und Julius, waren auch dabei.
Unsere Unterkunft war das Hotel Barbarahof, in dem wir bereits vor zwei Jahren anlässlich unserer 10-jährigen Feier wohnten.
Wir sind wieder gut aufgenommen worden und die Verpflegung war super.
Leider hätte das Wetter insgesamt etwas besser sein können, aber es war meistens besser als der Wetterbericht vorhergesagt hatte.
Die Flüge, die wir machen konnten, waren trotzdem teilweise hoch und lang.
Ein Novum in der „Geschichte“ unserer Saalbachfahrten war, dass wir in diesem Jahr ausschließlich vom Schattberg nach vorne heraus gestartet sind.
Die Windrichtungen bei fliegbarem Wetter waren immer von leicht NO, überwiegend N und zwischendurch NW.
Dadurch gab es keinen Start nach „hinten“ heraus, also in südliche Richtungen und erst recht keinen einzigen Flug vom Zwölferkogel.
Die Landungen erfolgten daher immer auf dem uns bekannten Landeplatz an der Straße. Sie waren in diesem Jahr aber etwas anspruchsvoll, da der Wind nicht immer konstant aus einer Richtung kam und es an manchen Tagen im Endanflug auch noch Heber gab. Permanenter Blick auf den Windsack war angesagt.
Bis auf eine Landerolle wegen plötzlicher Winddrehung zum Rückenwind auf den letzten Metern im Endanflug und einer sicheren Außenlandung auf einer gemähten Wiese neben der eigentlichen Landewiese ist alles normal verlaufen.
Es war auch zum ersten Mal unsere Jungmöwe Felix Apel dabei. Er hat seine Flüge gut gemacht und die Starts und Landungen verantwortungsvoll gemeistert. Auch wenn ein einzelner Herr manchmal anderer Meinung war ;-) .
Da es aber leider auch Tage gab, an denen das Fliegen nicht möglich war, haben wir mit wechselnden Beteiligungen zwei Wanderungen gemacht.
Einmal natürlich die traditionelle Drei-Hütten-Tour.
Als wir an der Saalalm ankamen schien die Sonne und auf der Terrasse spielten zwei zehnjährige Mädels Akkordeon. Die haben das sehr gut gemacht.
Dann gab es noch Musik von der Hüttenwirtin Anita auf einem interessanten Akkordeon, ihrem Vater mit einer Tuba und Helmut mit einer Gitarre.
Die Musik der drei hörte sich sehr gut und harmonisch an.
Am Sonntag sind wir mit der Hochalmbahn gefahren, die ein paar Kilometer hinter Hinterglemm den Berg hochführt. Die Reiterkogelbahn läuft z. Z. wegen Bauarbeiten an der Talstation nicht. Von der Bergstation der Hochalmbahn sind wir erst zur Roßwaldhütte und dann weiter zur Sportalm gewandert. Immer begleitet von Mountainbikefahrern. Es war ein Teil der Marathonstrecke, denn wie in den letzten Jahren war wieder Weltmeisterschaft der Hobbybiker.
Was gab es sonst noch Neues:
Johann Hartl, der Tandempilot, der da immer „rumfliegt“, hat jetzt eine eigene Flugschule.
Hannes Niederseer ist jetzt Fluglehrerassistent. Er ist im Sommer, wenn er denn in Saalbach ist, bei Johann Hartl in der Flugschule beschäftigt. In „unserer“ Saalbachwoche war Hannes mit Familie in Portugal oder Nordspanien, da gehen die Informationen etwas auseinander.
Rege Bautätigkeiten gibt es im Tal auch. Neben einigen neuen Häusern wird direkt neben der Talstation der Reiterkogelbahn an der ungünstigsten und schwierigsten Stelle eine Tiefgarage gebaut. Der Goaßstall bekommt im Zusammenhang mit den Bauarbeiten einen Tunnel als Zugang. Da verdienen sich einige Bauunternehmer des Ortes eine goldene Nase.
Die Teilnehmer der diesjährigen Saalbachfahrt waren:
Uwe und Felix Apel, Manfred Busse und Helga, Helmut Giesen, Thomas Grube und Anna, Volker Hoffmann, Bodo Hoppe und Gisela mit Tochter Julia sowie Enkel Julius, Eckhard Lehmann und Monika, Michael Sandfuchs, Georg Sichma.

Bericht: Manfred Busse
Foto: Helga Busse